Mehrsprachigkeitspolitik
Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind die Landessprachen der Schweiz und werden von der Bundesverfassung als Säulen des nationalen Zusammenhalts anerkannt. Kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit sind Bestandteile der Schweizer Identität. Die Schweizer Eidgenossenschaft besteht aus 26 Kantonen, die sich aus ihrem gemeinsamen politischen Willen heraus zusammengeschlossen haben und so eine «Willensnation» bilden. Drei Kantone (Bern, Freiburg und Wallis) sind zweisprachig, der Kanton Graubünden ist dreisprachig.
Mehrsprachigkeit in der Schweiz
Der Bundesrat definiert alle vier Jahre im Rahmen der Legislaturplanung die Ziele der Sprachpolitik.
Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung
Die Bundesverwaltung ist als Abbild der Schweiz entstanden und hat sich auch als solches weiterentwickelt. Sie ist ein Mikrokosmos der Schweiz. Die durch die Revisionen der gesetzlichen Grundlagen vom Oktober 2014 angestrebten Ziele sind die Chancengleichheit für alle Sprachgemeinschaften, deren ausgeglichene Vertretung (auf der Ebene der Verwaltungseinheiten sowie insbesondere bei deren Führungskräften) und die Verbesserung der Sprachkenntnisse des Bundespersonals.
Studien
Die wissenschaftliche Forschung ermöglicht den zentralen Akteuren, die sich für die Förderung der Mehrsprachigkeit engagieren, die richtigen Entscheidungen zu treffen.