Vernetzungsanlässe
Valeur du plurilinguisme : regards croisés Suisse-Canada
Die Mehrsprachigkeit ist sowohl in der Schweiz als auch in Kanada Teil der nationalen Identität und stellt in beiden Ländern aus politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Sicht einen Gewinn dar. Am 7. November 2025 wurde in Bern vor rund 200 Interessierten aus der Schweiz und Kanada über die verschiedenen Komponenten der Mehrsprachigkeit diskutiert.
Die Schweiz und Kanada feiern gemeinsam die Mehrsprachigkeit
Mehrsprachigkeit in Bewegung
«Kann der Sport die Mehrsprachigkeit fördern?» Unter dieser Leitfrage stand die Diskussionsrunde 2017, zu der die Delegierte des Bundes für Mehrsprachigkeit Vertreterinnen und Vertreter aus Spitzensport, Sportmarketing und öffentlicher Verwaltung eingeladen hatte, nämlich Bixio Caprara, Direktor des Nationalen Jugendsportzentrums von Tenero, Gian Gilli, Geschäftsführer der Sportmarketingagentur InfrontRingier, die Sprinterin Mujinga Kambundji sowie den Degenfechter Fabian Kauter.
Mehrsprachigkeitspolitik
Anlässlich des Besuchs von Graham Fraser, dem kanadischen Kommissar für Amtssprachen, fand 2016 in Bern eine von der Delegierten des Bundes für Mehrsprachigkeit und den Parlamentsdiensten organisierte Gesprächsrunde zur Frage «Mehrsprachigkeitspolitik – Eine öffentliche Politik wie jede andere?» statt.
Der wirtschaftliche Wert der Mehrsprachigkeit
Im Jahr 2015 wurde diese Debatte in Anwesenheit von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf geführt. Auf der Bühne debattierten Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin und Direktorin des SECO, Laura Sadis, Staatsrätin des Kantons Tessin, Botschafter Luzius Wasescha und Fabrice Zumbrunnen, Leiter des Departements HR, Kulturelles und Soziales, Freizeit und Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes, über den wirtschaftlichen Wert der Mehrsprachigkeit in der Schweiz. Dabei wurde besonders hervorgehoben, dass alle institutionellen Ebenen am selben Strick ziehen müssen, damit die Mehrsprachigkeitsziele erreicht werden können.
Italianità in der Schweiz
2015 lud die Delegierte des Bundes für Mehrsprachigkeit das oberste Kader der Bundesverwaltung sowie die Trägerinnen und Träger der Sensibilisierungskampagne «Capito? Comprendere l'italiano in Svizzera» und die Mitglieder der Interdepartementalen Koordinationsgruppe Mehrsprachigkeit ein. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf statt.
Sandro Cattacin, Professor an der Universität Genf, präsentierte die Ergebnisse einer Studie zur Italianità in der Schweiz. Danach warfen Thomas & Lorenzo einen humoristischen Blick auf die Mehrsprachigkeit in der Schweiz.
