Die Delegierte des Bundes Nicoletta Mariolini
Die vom Bundesrat zur Delegierten des Bundes für Mehrsprachigkeit ernannte Nicoletta Mariolini bekleidet diesen Posten seit dem 1. August 2013. Dank ihrer langjährigen Erfahrung widmet sie sich der Umsetzung und Auswertung öffentlicher Politiken. Derzeit ist die Mehrsprachigkeitspolitik ihr Fachgebiet.
Nicoletta Mariolini schloss ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Lausanne mit einem Lizenziat ab. Sie hat sich in Lausanne und New York auf Gesundheitsökonomie, im Senegal auf Entwicklungsländer und wiederum in Lausanne auf Erwachsenenbildung spezialisiert. Überdies hat Nicoletta Mariolini einen Master in Sozialmediation der Università Cattolica in Mailand.
Sie hat für die Universität Lausanne sowie für Sucht Schweiz gearbeitet und war danach als Wirtschaftsverantwortliche für den Alters- und Pflegeheime Verband des Kantons Waadt tätig. Von 1998 bis 2004 wurde sie von der Tessiner Kantonsverwaltung mit der Umsetzung der kantonalen Spitex-Politik betraut.
2004 wurde Nicoletta Mariolini in den Stadtrat von Lugano gewählt, wo sie für die Departemente Bildung, Integration und soziale Information zuständig war. Von 2007 bis 2013 war sie Abgeordnete des Tessiner Kantonsparlaments und unter anderem Mitglied des Geschäftsprüfungs- und des Finanzausschusses.
